Am 05. Juli 2026 lud der Vorsitzende der Parkinson-Selbsthilfegruppe, Hans-Jürgen Hempel, zu einem Spaziergang über die Brühl`sche Terrasse in Dresden ein. Dem vorausgegangen war eine Präsentation von Dr.-Ing. Sebastian Storz und Dipl.-Ing. (FH) Susanne Reichle am Runden Tisch zur Brühl`schen Terrasse. Der Spaziergang mit den kenntnisreichen Erläuterungen von Herrn Hempel bildete eine ideale Ergänzung und Festigung des Vortrages.
Etwa 15 Teilnehmer trafen sich auf dem Schloßplatz. Einführend erfuhr die Gruppe u.a. Wissenswertes über die mittelalterliche Augustusbrücke, über das Ständehaus von Paul Wallot und Wissenswertes über das ehemalige König-Albert-Denkmal (heute Friedrich-August-Denkmal).
Die Freitreppe an der Westseite der Brühl`schen Terrasse wurde im Jahr 1814 der Öffentlichkeit übergeben. Die Treppenecken schmücken die von Johannes Schilling geschaffenen Figuren Morgen, Mittag, Abend und Nacht. Die Sandsteinlöwen, die vorher die Freitreppe zierten, stehen jetzt im Großen Garten.
Heinrich von Brühl ließ im 16. Jahrhundert auf der Festungsanlage Bibliothek (heute Sekundogenitur – daneben der Abgang zur Münzgasse), Galerie (Gemälde und Skulpturen – Kunstakademie, auch Lipsiusbau genannt), Zeughaus (jetzt Albertinum), Belvedere (nicht mehr vorhanden) und Gartenanlage mit Pavillion durch Johann Christian Knöffel errichten.
Auf der Brühl`schen Terrasse befinden sich einige Denkmäler, u.a. steht gegenüber der Sekundogenitur eine Büste des Bildhauers Ernst Rietschel, die von Johannes Schilling geschaffen wurde. Etwas südlicher erhebt sich das Gottfried-Semper-Denkmal, welches ebenfalls von Johannes Schilling entworfen wurde.
Weiter nach Osten zu befinden sich das Ludwig-Richter-Denkmal, das Caspar-David-Friedrich-Denkmal mit Inschrift und ein Böttcherdenkmal aus Meißner Porzellan.
Herr Hempel wusste zu Gebäuden, zur Architektur und zu den Skulpturen viel zu erzählen. Er spannte den Faden von der Gegenwart bis in die Vergangenheit und umgekehrt. Er führte Sächsische Könige und wichtige Persönlichkeiten an und nannte deren Verdienste. Etwa 90 Minuten füllte er kurzweilig mit Geschichte und manchen Anekdoten.
Herzlichen Dank an den Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe Parkinson Dresden, Herrn Hempel, für diese zusätzliche Veranstaltung an einem sonnigen Sonntag.









